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St. Jakob 2
St. Jakob in Kastelaz bei Tramin
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Der Bau wurde 1214 erstmals genannt. Das romanische Hauptschiff zeigt im Westen ein gotisches Rundbogenfenster, flache Decke, abgesetzte Rundapsis mit Schlitzfenster und am Turm einen Sockel mit Quaderschräge, unter anderem zwei Reihen gekuppelte, spitzbogige Schallfenster, eine steingerahmte Rundbogentür und einen niedrigen Viereckhelm. Um 1440 erfolgten größere bauliche Veränderungen. Die romanischen Fresken in der Apsis sind um 1215 entstanden. 

Besonders beeindruckt dabei die Schau dämonischer Mächte in Zwittergestalt, die den Sockel bevölkern. Zwei dieser Mischwesen greifen sogar ins obere Register seitlich der Apostel ein und veranschaulichen so die Nahtstelle zwischen den Heiligen und den Dämonen. In der Apsis tritt eine Majestas-Domini-Darstellung auf.

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